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Zeugen Jehovas den Kirchen gleichgestellt

Zeitschrift der Sondergemeinschaft "Jehovas Zeugen"(AG WELT) Was Jahrzehnte in Deutschland ausgeschlossen schien, ist Wirklichkeit geworden. Bereits zwölf der insgesamt 16 Bundesländer haben sie inzwischen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt: “Jehovas Zeugen”.

Damit ist diese Sondergemeinschaft dem Ziel der öffentlichen Anerkennung schneller näher gekommen als dem Datum für den Weltuntergang. Fast flächendeckend sind die “Zeugen” rechtlich den großen Kirchen gleichgestellt. Nunmehr steht ihnen zu, Kirchensteuern einzuziehen, konfessionelle Kindergärten zu führen und Religionsunterricht an den Schulen anzubieten. Nur noch wenige Bundesländer wehren sich gegen die Zulassung und stehen im Rechtsstreit. [ Weiterlesen » ]


 

Kürzliche Beiträge

Uganda: Medizinmann bekennt Ritualmorde

Quelle: idea.de

Angela brachte 70 Personen um, auch seinen Sohn.

Angela brachte 70 Personen um, auch seinen Sohn.

Kampala (idea) – In Uganda hat ein früherer Medizinmann bekannt, etwa 70 Personen als Menschenopfer getötet zu haben. Darunter sei auch sein eigener Sohn gewesen, berichtete Polino Angela der britischen Rundfunkanstalt BBC (London).
 

Er stellte sich auch der ugandischen Polizei, die ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Angela erklärte, er habe in den achtziger Jahren mit dem Morden begonnen, es aber 1990 eingestellt. Heute bekämpfe er die Rituale und wolle Medizinmänner dazu bringen, mit Kinderopfern aufzuhören. [ Weiterlesen » ]


 

„Jahr der Stille“: Kritik am Impulsheft

Quelle: idea.de

Martin Kamphuis - Foto: Privat

Martin Kamphuis - Foto: Privat

Herborn/Schöffengrund (idea) – Kritik ist am Impulsheft zum „Jahr der Stille 2010“ laut geworden. Mehrere Evangelikale beklagen, dass in der Publikation Christentum und Esoterik vermischt werden.
 

Der Theologe und Ex-Buddhist Martin Kamphuis (Herborn/Mittelhessen) und seine Frau Elke – eine ehemalige Esoterikerin – äußern sich im Freundesbrief des Vereins GateWay (Torweg) irritiert über einige Vorschläge. Manche Übungen erinnerten „an unsere Zeit als Buddhisten und Esoteriker“. So heiße es in einer Meditationsanleitung: „Stille werden im Leib. Stille werden in der Seele. Stille werden im Geist. Nichts tun, nichts wollen, nichts denken, einfach nur da sein, ganz da sein im Augenblick, ausruhen in der bergenden Gegenwart Gottes, wie ein leeres Gefäß sein, sich Gott hinhalten: Hier bin ich, so bin ich, dein bin ich, fülle mich.“ Laut Kamphuis streben auch Buddhisten nach dem Zustand der Leerheit: „Sie meinen, wenn sie alle Gedanken, alles Wollen aufgeben und ein leeres Gefäß werden, im Zustand der Erleuchtung aufzugehen.“ Gott wolle dagegen „das bewusste Wollen nach ihm und keine leeren passiven Geschöpfe“. [ Weiterlesen » ]


 

Großbritannien: Hindus dürfen Tote auf Scheiterhaufen verbrennen

Quelle: idea.de

Revisionsverfahren gibt Inder recht – Kein Verstoß gegen Krematoriumsgesetz. Foto: Pixelio/Nafas

Revisionsverfahren gibt Inder recht – Kein Verstoß gegen Krematoriumsgesetz. Foto: Pixelio/Nafas

London (idea) – In Großbritannien dürfen jetzt doch Leichen nach hinduistischem Ritus auf einem Scheiterhaufen verbrannt werden. Erst im vorigen Jahr hatte der High Court in London dies verboten, weil es gegen das Krematoriumsgesetz aus dem Jahr 1902 verstoße.
 

Doch in einem Revisionsverfahren setzte jetzt der 71-jährige Hindu Davender Kumar Ghai aus dem nordenglischen Newcastle sein Anliegen durch, nach den Vorschriften seiner Religion auch in Großbritannien verbrannt werden zu dürfen. Der Inder hatte Zugeständnisse gemacht: Der Scheiterhaufen könne auch in einem von Wänden umgebenen Raum und unter einem [ Weiterlesen » ]


 

Katholische Kirche darf sich weiter christlich nennen

Quelle: idea.de

Verwaltungsgericht weist Klage von „Universelles Leben“ zurück.

Verwaltungsgericht weist Klage von „Universelles Leben“ zurück.

Freiburg (idea) – Die römisch-katholische Kirche darf sich weiter christlich nennen. Eine Klage von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft „Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit” gegen die Verwendung des Begriffs hat das Verwaltungsgericht Freiburg am 10. Februar als unzulässig zurückgewiesen.
 

Nach Ansicht der sich auch als „Urchristen“ bezeichnenden Gruppe steht das Verhalten der katholischen Kirche - vertreten durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch - im Widerspruch zur Lehre von Jesus Christus. Die Kirche sei deshalb nicht berechtigt, sich weiter „christlich” zu nennen. Die Verwaltungsrichter begründeten ihre Entscheidung mit der [ Weiterlesen » ]