„In DIR finden die Waisen Gnade.“ Hosea 14, 4
9. März 2010 Tankstelle
Zwei Worte genügen!
Wer die Bibel regelmäßig liest, kennt es! Man muss nicht unbedingt ein ganzes Kapitel oder große Abschnitte lesen, um von Gottes Wort angesprochen zu werden. Manchmal genügen oft schon zwei kurze Wörter und Gott trifft unser Herz! Ich denke da beispielsweise an die Wörter:
In IHM
Bei IHM
Durch IHN
Mit IHM
ICH will
Sorget nichts
In DIR
ER bewahrt
ER hat
Natürlich stehen diese Wörter innerhalb eines ganzen Satzes und die Sätze wiederum in einem bestimmten Gesamtzusammenhang. Betrachtet man diese Wörter innerhalb einer Predigt oder Bibelstunde, so müsste man (und wird man sicherlich auch) auf den entsprechenden Kontext eingehen. Aber bei der persönlichen Bibellese erleben Bibelleser, dass unser lebendiger Herr uns genau mit solchen wenigen Wörtern anspricht. Er ermutigt, ermahnt, tröstet, segnet uns mit einer Botschaft, bestehend aus nur zwei Wörtern und trifft uns mitten ins Herz.
Der Müde, der Verlassene, der Notleidende, der Kranke, der Verzagte, der Trauernde, der Einsame, der Hilflose, der Bedürftige begreift plötzlich: Ja, „In IHM“ habe ich alles was ich benötige! Ja, „In DIR“ finde auch ich Halt, Ermutigung, Hilfe, Zufriedenheit, Errettung, Gnade, Vergebung und Kraft für jeden neuen Tag!
Ich darf als Bibelleser erkennen: Es geht um IHN! Es geht um einen lebendigen, realen Gott! Es geht um den Schöpfer, der mich gemacht hat, der mich trägt und erhält, der mich niemals alleine lässt! Er hat es fest zugesagt, mit einem Wortgewaltigen „ICH will“. Dieses „ICH will“ gilt heute für Dich und mich! Was steckt in diesem „ICH will“ nicht alles drin?!
ICH will Dich erretten,
ICH will bei Dir sein,
ICH will dich nicht verlassen,
ICH will dich behüten,
ICH will dich versorgen,
ICH will dich tragen,
ICH will dich nicht versäumen,
ICH will euer Gott sein,
ICH will unter euch sein,
ICH will mich zu dir halten
und vieles, vieles mehr!!!
Dieses „ICH will“ ist nicht nur ein geschichtliches „ICH will“, bei dem man fragen muss: Wer hat es wann, warum und für wen geschrieben? Nein, sondern dieses „ICH will“ gilt heute für Dich und für mich. So dürfen wir wissen und uns freuen, egal in welcher Situation wir uns befinden: ER ist bei uns und wir dürfen mit SEINER Hilfe rechnen!
Ernst-Martin Borst
Keine hoffnungslosen Fälle
2. Februar 2010 Tankstelle
„Die Hand des Herrn kam über mich, und der Herr führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten auf der Ebene, und diese war voller Totengebeine. … Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns! Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Siehe ich will eure Gräber öffnen und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen, und ich will euch wieder in das Land Israel bringen; und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin …“
Hesekiel 37,1.11-13
Das muss ein erschreckendes Bild gewesen sein, dem sich der Prophet plötzlich gegenübersah: Eine weite Ebene, voller menschlicher Knochen. Keine Leichen waren da zu sehen oder wohl geordnete Skelette, sondern verstreut über die ganze Ebene. Hier ein menschlicher Schädel, da ein Schienbein oder ein Schenkelknochen und dazwischen einzelne Zähne, Wirbel und Fingerknochen. Ein Bild des Grauens, der Zerstörung, des absoluten Todes. Keiner würde hier um Gesundheit für die ehemaligen Menschen bitten oder auf eine Auferweckung des Verstorbenen hoffen.
Aber sie vergaßen Gott
Mit diesem Bild des endgültigen Todes vergleicht Gott den Zustand seines Volkes Israel. Ihnen war Gott gleichgültig geworden. Sie wollten leben, feiern und ihre religiösen Bedürfnisse stillen, wie alle anderen Menschen in ihrer Umgebung auch. Die Israeliten verhielten sich nicht außergewöhnlich unmoralisch oder gottlos. Sie gingen einfach ihren alltäglichen Beschäftigungen nach, bauten ihre Häuser, ärgerten sich bei ihrer Arbeit, sparten etwas Geld für die Zukunft, hofften auf ein langes und gesundes Leben und feierten ab und zu. Die Regierenden bemühten sich die Steuern zu erhöhen, die notwendigen Kriege zur Sicherung des Friedens oder zur Mehrung des Wohlstandes zu führen, sie sonnten sich in ihrer echten oder vermeintlichen Bedeutung – wie alle anderen Bürger und Herrscher ihrer Umgebung auch. Aber sie vergaßen Gott, fanden in ihrem Alltag keine letzte Erfüllung und scheiterten letztlich an zu selbstsicheren politischen Spielchen. Israel wurde besetzt und geplündert, die Eroberer nahmen sich das beste Land und deportierten einen Teil der Bevölkerung. Jahrzehnte vergingen und längst bestand keine Aussicht mehr als eigenständiges Volk erhalten zu bleiben oder gar wieder einen eigenen Staat zu bekommen. Viele hatten sich damit abgefunden, waren ganz mit ihrer Umwelt verschmolzen, wie Babylonier, Perser, Moabiter oder Syrer geworden. Nur einige wenige trauerten der Geschichte ihrer Vorfahren mit Gott nach. - Doch glichen diese Wenigen den verstreuten Knochen auf dem Feld. Umso überraschender musste sich das Versprechen Gottes anhören, das er dem Propheten Hesekiel gab (572 v.Chr.). Er, Gott, kündigte das Undenkbare an: Gegen alle vernünftigen Prognosen sollte Israel als Volk überleben, sogar wieder als Volk in einem eigenen Land leben.
Ständiger Wechsel von Rückkehr und Abkehr
Gott hielt sein Versprechen. Unter Esra und Nehemia konnten viele Israeliten in ihre Heimat zurückreisen und schließlich sogar Jerusalem und den Tempel wieder aufbauen. Bis eine erneute Abkehr von Gott, eine neue Oberflächlichkeit und selbstgefälliges politisches Taktieren zur erneuten Zerstörung des Tempels und der Heiligen Stadt führte (Mt 24). Doch hielt Gott auch diesmal an seiner Zusage fest und ermöglichte nach rund 2000 Jahren die erneute Gründung des Staates Israel (1948). Noch um 1900 hatte es kein Politiker und wahrscheinlich auch kaum ein Jude für möglich gehalten, dass in wenigen Jahren erneut ein Staat Israel an altem Ort existieren würde. Gott hielt sein Versprechen, dass er Hesekiel gab aus Liebe zu seinem Volk. Gott ist in der Lage selbst aus absolut Totem wieder etwas Lebendiges entstehen zu lassen - damals wie heute.
Gott schafft die Kehrtwende!
Mancher kennt solche Phasen, in denen er sich tot fühlt, geistlich, körperlich oder psychisch. Gott kann auch in wirklich aussichtslosen Situationen eine vollkommene Kehrwende erreichen. Gott kann aus einen verfahren und totem Leben ein erfüllendes, lohnendes Leben machen, natürlich zu seinen Konditionen und in seinem Zeitplan. Aber auch hier gilt, dass Gott spätestens früh genug eingreift.
Aber viele wollen nur das Leben genießen
Mancher hat sein Leben selber auf dem Gewissen, hat sich nie oder nur aus Verpflichtung oder zur seelischen Entspannung mit Gott beschäftigt. Daneben führen viele kein schlechtes Leben, aber eben auch keines wie Gott es für die Menschen vorgesehen hat. Viele wollen nur das Leben genießen, etwas aus sich machen, Spaß haben. Und dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Doch ein solches Leben kann keine Erfüllung bringen, weil es nur auf sich und den eigenen Freundeskreis, auf die eigene Gesundheit und den eigenen Wohlstand ausgerichtet ist. Früher oder später machen sich Frustration und eine innere Lehre Luft. Alles scheint hohl und schließlich tot. Gott kann hier echtes Leben entstehen lassen, wenn ein Mensch beginnt Gott zu vertrauen, ihm sein Versagen bekennt, sein Leben mit Gott zu planen und zu besprechen, Gottes Werte und Prioritäten zu übernehmen.
Doch Gott kann Neues schaffen!
Mancher Christ hat frustriert seine Gemeinde abgeschrieben. Scheinbar läuft da nichts mehr. Jeder kümmert sich nur um sich und seinen kleinen Freundeskreis. Viele verlassen die Gemeinde, weil sie nichts mehr erwarten und oftmals auch nichts mehr bekommen, was ein Bleiben rechtfertigen würde. Christen leben wie alle anderen Durchschnittsbürger auch: Sie versuchen viel aus ihrem Leben zu machen, ihren alltäglichen Spaß zu organisieren, ihren materiellen Vorteil zu sichern. Ihre Ehen scheitern ebensohäufig wie die ihrer unfommen Zeitgenossen, von Medien und Werbung lassen sie sich genauso sagen was in ist, was angezogen und geglaubt werden soll. Da beschleicht manchen die Befürchtung, diese Gemeinden sind tot, nur noch Totengeleine, ein paar Knochen erinnern an frühere glaubensvollere Zeiten, wo Menschen ihr Glaube noch wirklich wichtig war. Auch in solchen Situationen kann Gott neues Leben schaffen, echtes Leben, keine Versuche der Selbst-Wiederbelebung durch mehr Feiern, Meditieren oder mehr Druck. Gott hat das in Deutschland schon mehrfach bewiesen. In gottvergessenen und gottlosen Zeiten. Nach dem 30jährigen Krieg, nach Zerstörung, Rücksichtslosigkeit und Kirchenmüdigkeit erweckte Gott im Pietismus neue Gemeinden, die ganz Deutschland und das Leben zahlloser Menschen veränderten. Nach Beginn der industriellen Revolution, nach Landflucht und massenhaftem Sterben in den neuen Großstädten organisierte Gott die Erweckungsbewegung in der Hunderttausende Hoffnung, Neuausrichtung und Sinn fanden. Tausende von lebendigen und glaubwürdigen Gemeinden entstanden. Gott kann aus scheinbar totem etwas wirklich Lebendiges entstehen lassen.
Michael Kotsch
Warum lässt Gott das zu?
7. November 2009 Tankstelle
Das ist häufig die Kardinalfrage, die gestellt wird, wenn Leid und Not in unser Leben tritt, wenn wir einen lieben Menschen an unserer Seite verlieren oder andere Schicksalsschläge uns treffen. Da ist es gut, wenn wir „den Spieß einmal umdrehen“ und diese Frage einmal so stellen:
Warum lässt Gott das zu, dass die Sonne über alle Menschen ihr Licht verströmt, dass der Regen die Erde befeuchtet, dass Pflanzen aufwachsen und Blumen blühen, dass Bäume leben und Früchte bringen, dass Vögel und Insekten durch die Luft schwirren, Fische das Wasser beleben und Menschen und Tiere die Erde bevölkern?
Warum lässt Gott das zu, dass Mann und Frau
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Stichworte: Christus, Kreuz, Leid, Liebe, Mensch, Natur, Not, Schicksal, Schöpfung, Warum
Botschafter im fremden Land…
12. Oktober 2009 Tankstelle
Zufluchtsort
Vor ca. 20 Jahren, im Juli und August 1989, versuchten Hunderte DDR-Bürger ihre Ausreise in die Bundesrepublik durch die Besetzung bundesdeutscher Botschaften zu erzwingen.
In der Botschaft konnte man sich sicher fühlen, denn das Gelände der deutschen Botschaft war bundesdeutsches Hoheitsgebiet im fremden Land.
Eine Botschaft ist die diplomatische Vertretung eines Staates am Regierungssitz eines anderen Staates. Der Botschafter ist der persönliche Vertreter des Staatsoberhauptes. Er hat die Interessen seines Staates im Gastland zu vertreten. Wenn uns z. B. im Ausland unsere Dokumente abhanden kommen, sind wir froh, wenn
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Nicht Richten aber richtig
26. August 2009 Tankstelle
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ Matthäus 7,1
Wohl jeder kennt das zum Sprichwort gewordene Bild Jesu aus der Bergpredigt. Da will jemand seinen Mitmenschen auf einen Splitter in dessen Auge aufmerksam machen, ohne zu bemerken, dass in seinem eigenen Auge ein Balken steckt. Über dieses groteske Bild mussten die damaligen Zuhörer Jesu wahrscheinlich unwillkürlich lächeln. Wobei es natürlich vollkommen unmöglich ist, mit einem Balken im Auge überhaupt noch irgendetwas zu sehen, geschweige denn
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Laue Christen sind halbe Heiden
9. Juli 2009 Tankstelle
In der Offenbarung des Johannes (3, 15-16) steht:
“So spricht Er, der «Amen» heißt, der treue und zuverlässige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: 15 Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! 16 Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.“
Wenn Christen auf die Frage „Glaubst du, dass die Bibel von Mose im Alten Testament bis zur Offenbarung im Neuen Testament das von Gott eingegebene Wort ist?“ mit „Jein“ antworten, dann sagen sie: Ja und Nein.
Zwischen Heiß und Kalt Den kompletten Artikel aufrufen »
Lauheit ist das größte Hindernis zum lebendigen Glauben. Lauheit steht zwischen heiß und kalt. Kalt ist jeder, der Jesus nicht als seinen Herrn und Heiland anerkennt. Heiß ist jeder, der
Stichworte: Bibel, Inspiration, Lauheit
Tausend verschiedene Götter - oder ein wahrer Gott?
29. Juni 2009 Tankstelle
“So spricht der Herr, der König Israels und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.” Jesaja 44, 6
Es gibt Religionen, die lehren, dass es viele Götter gibt. Manche behaupten, es gibt Tausende von verschiedenen Göttern. Die Mormonen lehren sogar, es gibt Milliarden von Göttern. Die Wissenschaftler sprechen bei dieser Art der Lehre von Polytheismus.
Die Bibel spricht eindeutig eine andere Sprache. Es gibt nur den einen wahren, lebendigen Gott. Wie klein wäre unser Gott der Bibel, wenn er nur
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Des vielen Büchermachens ist kein Ende…
25. Juni 2009 Tankstelle
“Des vielen Büchermachens ist kein Ende…”
Prediger 12, 12
Für das richtige Buch entscheiden!
In der Buchhandlung steht man oft hilflos vor der Qual der Wahl: Welches Buch ist als Geschenk wohl besser geeignet? Die Auswahl ist meist viel zu groß! Es gibt heute eine unüberschaubare Flut an Literatur. Trotz neuer Medien ist der Bücherboom ungebrochen! Für jedes Thema gibt es eine Fülle von Titeln. Schon zur Zeit des König Salomos gab es eine Menge Bücher, so dass er sich veranlasst sah, das Thema Bücher aufzugreifen. Ob wir uns in einer Buchhandlung immer für das richtige Buch entscheiden, ist sicherlich nicht so sehr wichtig, doch gibt es einen Bereich, wo es ganz entscheidend ist, auf das richtige Buch zu setzen. Ich denke hier an den weltanschaulichen Bereich. Es gibt ja auch hier eine unüberschaubare Fülle von Büchern. Denken wir nur an
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Bücher begleiten unser Leben!
22. Juni 2009 Tankstelle
“Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.” Offenbarung, 20, 15
Bücher sind für unser tägliches Leben eine ganz wichtige Sache. Sie begleiten uns ein Leben lang in allen Bereichen. Ohne Familienstammbuch könnten wir z.B. keine Ausweispapiere beantragen und dürften nicht heiraten. Ohne Schulbücher könnten wir nichts lernen. Ohne Gesetzbücher gäbe es in unserem Land ein heilloses Durcheinander. Ohne geographische Bücher kämen wir oft nicht
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Wer oder was ist Wahrheit?
21. Juni 2009 Tankstelle
Wer oder was ist Wahrheit? Eine nicht ganz einfache Frage! Tausende von Philosophen, Theologen und Denker aller Zeiten haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und allzu oft überhaupt keine Antwort gefunden. Den kompletten Artikel aufrufen »
Jeder, der sich mit diesem Thema befasst, erkennt, dass unsere „menschliche“ Wahrheit sehr begrenzt ist. Nehmen wir als Beispiel
Stichworte: Wahrheit





